Zahnmedizinische Physiotherapie

Was bedeutet CMD?

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Entsprechend hat die Bezeichnung mehr den Charakter eines Befundes und sollte in die Diagnosen Okklusopathie, Myopathie und Arthopathie spezifiziert werden.

Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“).

Manuelle Therapie der Craniozervikalregion in unserer Praxis:

  • Behandlung bei einer reflektorischen Bewegungseinschränkung: schmerzbedingt bzw. Arthritis
  • Behandlung des Kiefergelenkes bei einer strukturellen Bewegungseinschränkung: Kapselschrumpfung
  • Behandlung des Kiefergelenkes bei einer strukturellen Bewegungseinschränkung: Arthrose
  • Behandlung des Kiefergelenkes: antero-mediale Diskusverlagerung
  • Weichteilbehandlung (Entspannung und Dehnung) > Muskulatur wie z.B. Kaumuskeln, supra- und infrahyoidale Muskeln uvm.
  • Mitbehandlung des Achsenorgans: HWS – CTÜ

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